Endstation Mittelmäßigkeit

foto: unsplash
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Den Begriff der Komfortzone findet man nicht im Duden. Er beschreibt als Synonym einen Prozess der Mutigen: Endlich die gemütliche Couch zu Hause verlassen und rauszugehen, dort hinzugehen, wo Angst und Unsicherheit regieren. Es ist der Mut, den es braucht, um endlich seinen sicheren Job zu kündigen, endlich das Mädchen aus der Uni anzusprechen, endlich ein eigenes Projekt zu starten. Niemand weiß, wie es am Ende ausgeht. Es gibt keine Sicherheit, oft keine Absicherung, nie die absolute Gewissheit. Es heißt nur: Gehen oder Stehen.

 

"Nur wenn Du deine Komfortzone verlässt, wirst Du weiter wachsen können"

 

Doch warum soll ich meine Komfortzone verlassen, wenn ich alles habe, was ich brauche?

 

Ein Dach über dem Kopf, einen mittelmäßigen Job, ein Studium als Selbstbeschäftigung. Deutschland ist das Land des Mittelstands, der Mittelmäßigkeit, der mittleren Politik, der mittleren Entscheidung. Abwägen, abwarten, absichern. Mut und Risiko wird vermieden, die Chance auf Neues vernichtet. Vielleicht geht es diesem Land zu gut, vielleicht geht es uns zu gut. Es hindert uns an Innovation und Mut zum Risiko. Endlich zu gestalten, statt zu verwalten. Denk drüber nach und verlass deine Couch!

 

Such Dir einen Job, der Dich endlich fordert! Sprich das Mädchen aus der Uni an und lad sie zum Café ein. Verfolge deine Vision und handel noch heute. Sonst wird Du am Ende in deiner Komfortzone nur zu Mittelmäßigkeit verkommen.

 

(fh)

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