Das Geheimnis erfolgreicher Entscheidungen

Foto: unsplash
Foto: unsplash

Grundlegende Entscheidungen sind Bestandteil unseres lebenslangen Lernprozesses. Jedes „Ja“ zu dem einen und jedes „Nein“ zu einem anderen Weg in unserem Leben öffnet uns eine richtungsweisende Tür und schließt damit eine andere. Ob es nun die Entscheidung für die eigene Wohnung oder das WG-Zimmer ist, der Entschluss für oder gegen das Studium im Ausland – zuweilen fällt es gar nicht so einfach, aus der Fülle der Möglichkeiten den für uns richtigen Weg zu finden.

 

In einem kürzlich veröffentlichten Artikel im Business Insider hieß es, man solle doch einfach eine Münze werfen. Kopf oder Zahl würden einem so schon die Entscheidung abnehmen und so Zeit und Nerven sparen. Doch kann es wirklich so einfach sein?

Oft neigen wir dazu, komplizierte Gedankenkonstrukte aufzubauen, in denen wir versuchen, wirklich aller möglichen Optionen und den daraus resultierenden Konsequenzen Herr zu werden. Dieser Entscheidungsstau belastet uns im Alltag. Je länger wir am Ende damit verbringen, die Situation zu zerdenken, desto schlimmer wird es schließlich. Die Idee mit dem  Münzwurf fußt auf der Erkenntnis, dass jede noch so wichtige Entscheidung am Ende nur eins muss – getroffen werden. Spannend ist zudem, dass nach dem altbekannten Pareto-Prinzip gerade einmal 20 % der getroffenen Entscheidungen 80 % den Verlauf unseres Lebens erwähnenswert beeinflussen. Somit werden die meisten getroffenen Entscheidungen unseren Lebensweg nur bedingt verändert und es werden oft keine endgültigen Optionen ausgeschlossen. Trotzdem sind wir der Meinung, dass man grundsätzliche Entscheidungen nicht unbedingt mithilfe einer Münze treffen sollte. Wir haben mal in uns hineingehört und drei Tipps zu Papier gebracht, die Euch helfen sollen, wichtige Entscheidungen künftig leichter zu treffen.

 

1. Zögert es nicht hinaus und legt eine Deadline fest!

 

Klar, scheint es erst einmal leichter, wichtige Entscheidungen auf die lange Bank zu schieben. Auf lange Sicht kann die Ungewissheit aber zum ständigen Quälgeist im Unterbewusstsein werden. Um zu verhindern, dass ihr wichtige Entscheidungen unnötig in die Länge zieht, hilft es, sich eine feste Deadline zu setzen, bis zu der ihr die Entscheidung getroffen haben wollt. Achtet darauf, dass der Termin nicht zu weit in der Zukunft liegt und markiert ihn am besten rot im Kalender. So gerät er nicht in Vergessenheit.

 

2. Vertraut Eurem Bauchgefühl!

 

Jede noch so gut durchdachte Pro- und Contra-Liste und jede noch so clevere Anmerkung des besten Freundes kann am Ende nicht das ersetzen, auf das sich jeder von uns in der Regel absolut verlassen kann: Das eigene Bauchgefühl oder die innere Stimme. Hört bei jeder Entscheidung noch einmal in Euch hinein. Auch bei rationalen Entschlüssen spielt die Intuition eine enorm wichtige Rolle.

 

3. Steht zu Eurem Entschluss!

 

Habt ihr Euch am Ende des Denkprozesses schließlich für eine Option entschieden, macht nicht den Fehler, diesen Entschluss noch weitere drei bis sechs Male umzuwerfen. Vertraut auf Eure Fähigkeiten, die richtige Wahl getroffen zu haben. Jede weitere Wankelmütigkeit untergräbt Eure eigene Entscheidungskompetenz und verkompliziert zukünftige Entscheidungsprozesse unnötig.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0