Warum wir scheitern, bevor wir angefangen haben

Aller Anfang ist schwer. Das ungute Gefühl bei der Suche nach dem perfekten Moment oder der idealen Story kennt sicherlich jeder von uns. Egal, ob es dabei um das Thema für die Seminararbeit geht oder um den passenden Zeitpunkt für den Start des Abnehmprogramms. Immer wieder finden wir Gründe oder Hindernisse, die uns vor der eigentlichen Arbeit und dem Flow abhalten.

 

Das Gleiche haben wir bei der Gründung unseres Blogs erlebt. Die Suche nach einem passenden Thema oder einer inspirierenden Story wurde zu Beginn zu einer echten Herausforderung. Viele Themen spukten zwar in unseren Köpfen herum, doch irgendwie hatten wir immer das Gefühl, es passt nicht. In ewig langen Diskussionen haben wir uns so zunächst immer wieder neu aufgestellt, Projekte verworfen, am Ende auch den gesamten Blog in Frage gestellt. Im Prozess der “Gründung” ist das sicher nicht unnormal. Doch je länger wir darüber nachdachten und diskutierten, desto mehr entfernten wir uns von unserer Leidenschaft und der Motivation es endlich durchzuziehen und überhaupt erst einmal zu beginnen.

 

Je länger wir warteten, desto größer wurde die Unsicherheit. Dann wurden andere Dinge in den Vordergrund gestellt, Prioritäten neu gesetzt. Schließlich brauchten wir noch professionelle Fotos. Und in der Uni standen auch noch einige wichtige Abgaben an.

 

Am Ende ist die Antwort auf all die aufkommenden Probleme und Schwierigkeiten in unseren Köpfen ganz einfach: Einfach machen! Den Mut haben, die Dinge direkt jetzt in die Tat umzusetzen. Eben keine Angst davor zu haben, Fehler zu machen oder zu “scheitern”. Den perfekten Moment für den richtigen Start gibt es selten. Wir werden immer Gründe finden, warum es jetzt nicht geht oder morgen besser ist. Wovon wir uns lösen müssen, ist die Angst, immer alles perfekt machen zu wollen, von den Stimmen, die uns sagen, dass es immer noch ein bisschen besser gemacht werden kann.

 

Löst euch von dem Gedanken, alles von Beginn an perfekt machen zu müssen. Dranbleiben heißt das Zauberwort. Ist der Anfang erst einmal gemacht, fällt es in der Regel auch viel einfacher, aus den ersten positiven Erlebnissen Mut und Motivation für das weitere Voranschreiten zu ziehen. Und selbst, wenn es am Ende nicht klappt: Mehr als scheitern könnt Ihr nicht!  Zumindest habt Ihr dann eure Story, so wie wir unsere zum Start unseres Blogs.

 


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